Bhagavad Gita

Yoga-Philosophie im Unterricht: Die Bhagavad Gita

Bhagavad Gita heißt übersetzt „Der Gesang Gottes“. Sie ist Teil des großen Epos Mahabharata. Sie beschreibt den inneren Zwiespalt des jungen Kriegers Arjuna. Arjuna will für das Gute kämpfen, aber als er auf dem Schlachtfeld steht, sieht er sich seinen engsten Verwandten und Lehrern gegenüber. Er ist wie gelähmt und kann nicht kämpfen. Verzweifelt bittet er seinen Freund Krishna um Rat. Die Zeit scheint still zu stehen und mitten auf dem Schlachtfeld lehrt Krishna die Philosophie des Yoga-.

Schon lange habe ich nach Ideen gesucht, wie man Yoga-Philosophie unterrichten kann. Das Thema ist viel zu abstrakt und trocken, um es eins zu eins im Yoga-Unterricht einfließen zu lassen. Die Bhagavad Gita scheint mir dafür eine geeignete Basis zu sein. Die Geschichte ist spannend, der Dialog tiefgründig und ergreifend.

Dann stieß ich auf die Yoga-Philosophie-Karten von Eckhard Wolz-Gottwald und wusste sofort, wie ich die Stunden aufbauen würde. Denn auf jeder Karte steht ein Vers aus den wichtigsten Yoga-Schriften und in dem Beiheft findet man dazu jeweils eine kurze Erklärung. Damit versuchte ich dann einen Kurs zusammenzustellen. Leider jedoch gab es nicht genügend Verse aus der Bhagavad Gita. Die halte ich für das geeignete Werk, um Yoga-Philosophie zu erklären. Doch dann entdeckte ich eine sehr gute Zusammenstellung der Verse ich in dem neuen Buch von Daniel Simpson: Truth of Yoga. Daran orientierte ich mich und ordnete die bedeutendsten Verse nach Themen und verteilte sie ich auf die zwölf Kurseinheiten meines Yoga-Kurses.

Im nächsten Blog-Beitrag findest Du eine Kurzbeschreibung der ersten Kurseinheit: Die Bhagavad Gita.

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