Bhagavad Gita

Yoga-Philosophie im Unterricht: Die Bhagavad Gita

Im diesem Winter habe ich einen Online-Kurs über die Bhagavad Gita am Oxford Center for Hindu Studies besucht. Den Kurs kann ich Dir wärmstens empfehlen, der Kursleiter, Nick Sutton, spricht ein sehr gut verständliches English. Die Bhagavad Gita hatte ich während meiner Yogalehrer-Ausbildung in der Fassung von Jack Hawley gelesen. Dort wurden die Verse in eine für den westlichen Leser leicht verständliche Form übertragen. Ehrlich gesagt war das Buch für mich eine langweilige Pflichtlektüre. Als ich dann die Originalausgabe in Übersetzung von Nick Sutton las, war ich begeistert. Die Poesie der Sprache ist wundervoll, die sprachlichen Bilder sind inspirierend.

Schon lange habe ich nach Ideen gesucht, wie man Yoga-Philosophie unterrichten kann. Das Thema ist viel zu abstrakt und trocken, um es einszueins im Yoga-Unterricht einfließen zu lassen. Die Bhagavad Gita scheint mir dafür eine geeignete Basis zu sein. Die Geschichte ist spannend, der Dialog tiefgründig und ergreifend.

Dann stieß ich auf die Yoga-Philosophie-Karten von Eckhard Wolz-Gottwald und wusste schlagartig, wie ich die Stunden aufbauen würde. Denn auf jeder Karte steht ein Vers aus den wichtigsten Yoga-Schriften und in dem Beiheft findet man dazu jeweils eine kurze Erklärung. Damit versuchte ich dann einen Kurs zusammenzustellen. Leider jedoch gab es nicht genügend Verse aus der Bhagavad Gita. Die halte ich für das geeinete Werk, um Yoga-Philosophie zu erklären. Doch dann entdeckte ich eine sehr gute Zusammenstellung der Verse ich in dem neuen Buch von Daniel Simpson: Truth of Yoga. Daran orientierte ich mich und ordnete die bedeutendsten Verse nach Themen und verteilte sie ich auf die zwölf Kurseinheiten meines Yoga-Kurses.

Im nächsten Blog-Beitrag findest Du eine Kurzbeschreibung der ersten Kurseinheit: Die Bhagavad Gita.

Scroll to Top